Blaser Swisslube

 

Am 5. Dezember 2014 besuchten wir die Firma Blaser Swisslube in Hasle-Rüegsau.

Als wir am Morgen ankamen, wurden wir mit Kaffee und Gipfeli begrüsst. Nach dem Kaffee wurde uns im Theorieraum die Firmengeschichte und die verschiedenen Bereiche der Firma vorgestellt.

Nach der Information wurden wir durch den Betrieb geführt. Wir besuchten die verschiedenen Abteilungen, unter anderem auch das neue Technologiecenter, in welchem die Kühl- und Schmierstoffe getestet werden.

Plötzlich schallte die Dorfkirche zur Fabrik hinüber: „Aha Mittagszeit„. Unsere Mägen machten sich auch schon bemerkbar. Wir genossen am festlichen Mittagstisch ein reichhaltiges Buffet.

Nach dem Mittagessen wurden wir in einem Theorieblock über die verschiedenen Kühl- und Schmierstoffe, sowie deren Unfallgefahren informiert. Nach diesem interessanten Vortrag gingen wir ins Labor Forschung + Entwicklung. Die vielen Apparaturen faszinierten uns alle sehr. Es war spannend zu sehen, wie die verschiedenen Produkte untersucht und analysiert werden.

Zu guter Letzt wurde uns das Troubleshooting näher gebracht. Wir konnten direkt diverse Kühlmittel analysieren und bewerten.

Zum Abschluss bekamen wir einen Sack mit tollen Werbegeschenken. Anschliessend bummelten wir zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug zurück nach Bern.

Dieser Firmenbesuch war für uns sehr eindrücklich, er gab uns einen Einblick in die Welt der Kühl- und Schmierstoffe, mit welchen wir täglich bei der Arbeit konfrontiert sind.

Sonam Sauser / Sven Folgner

 

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Prodex

 

2014

Diesen November besuchten wir die Messe gemeinsam mit unseren Berufsbildnern als Bildungsausflug.

An der Prodex angekommen wurden wir beim AM Engineering Stand mit Kaffee und Gipfeli empfangen. Anschliessend begannen wir mit dem Rundgang durch die Prodex und Swisstech.

Wir erkundeten die Messehallen und konnten an den Ständen, von verschiedenen Firmen interessante Fachgespräche führen, sowie Fragen über die jeweiligen Produkte stellen.

Es gab grosse und eindrückliche Werkzeugmaschinen sowie Bearbeitungszentren mit der neusten Technik zu sehen. Für Hightech Maschinen braucht es natürlich auch Hightech Werkzeuge, wie Bohrer, Wendeplatten und Fräser. Produkte dieser Art, konnten auch an zahlreichen Ständen betrachtet werden und diese wurden zum Teil auch zusammen mit den Maschinen demonstriert.

Gerade in der Messtechnik, beim Bearbeiten mit Laser und dem 3D Drucken konnte man im Vergleich zur Prodex 2012 viel Neues sehen.

Viele Firmen stellten Ihre 3D Drucker vor, um ihre Kunden davon zu überzeugen, neben dem Prototyping nun auch in der Produktion solche Maschinen (Geräte) einzusetzen.

 

Pascal Friedrich / Jan Wenger

 

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München

Was heisst das?

Alle 4 Jahre unternehmen wir eine Bildungsreise nach München. Dort besuchen wir das technische Museum und die Fabrikhallen eines Autoherstellers oder andere bekannte Firmen in der Region. Der Ausflug dauert 4 Tage. Nebst den gemeinsamen Ausflügen haben wir auch freie Zeit, um unseren eigenen Interessen nachzugehen.

 

 

 

München 2013

Anreisetag: Dienstag, 27. August

Nach 5 ½ Stunden angenehmer Bahnfahrt von Bern nach München besuchten wir das Deutsche Museum. Die Ausstellungen sind sehr interessant und gut gestaltet. Wir konnten sehen, wie früher gearbeitet wurde und was sich alles in den letzten Jahrhunderten verändert hat.

Zum Beispiel:

- die Entstehung der maschinellen Fertigung 

- Die Entwicklung von Verbrennungsmotoren

- Der Abbau von Kohle und Edelmetall

- Fluggeschichte und Schifffahrt

- Antriebe der Maschinen über Transmissionen und später über Elektromotoren

- Militärische Errungenschaften die unsere Welt noch heute prägen

Nach dem Besuch im Deutschen Museum besuchten wir die Brauerei Hacker Pschorr. Dort wurde uns während einer Führung im Detail erklärt, wie ein Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird.

Pascal Mani / Ken Hiltbrunner

 

 

 

2. Tag: Mittwoch, 28. August

Vom Hauptbahnhof nahmen wir die U-Bahn Richtung Olympiastadion. Dort angekommen bewunderten wir das Gebäude der BMW Welt mit seiner architektonischen Meisterleistung. Drinnen erwartete uns eine Vielzahl von luxuriösen Autos der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Die Besichtigung erfolge in zwei Teilen, der BMW Werksführung sowie der Besichtigung des BMW Museums. Bei der Werksführung erhielten wir einen Einblick in die komplette Karosseriefertigung und Montage der Autos. Dies geschied alles vollautomatisch mit Robotern, welche sich in 7-Achsen bewegen lassen. Besonders eindrücklich war, dass diese Roboter bis zu 3 verschiedene BMW Modelle nacheinander fertigen können, ohne dass manuelle Änderungen an Maschinen oder Programmen nötig sind. Nach einem kurzen Abstecher in die Lackiererei, ging die Führung mit der Komplettmontage der Autos weiter. Diese erfolgt an einem fortlaufendem Fliessband, bei welchem alle Teile „Just in time“ beliefert werden. Auch hier werden verschiedene BMW Modelle hintereinander nach Auftrag zusammengestellt.

Der grösste Teil der Komplettmontage wird manuell gemacht. Grund dafür ist die Qualitätssicherung der Fahrzeuge. Um diese gewährleisten zu können, wird nach jedem Arbeitsschritt eine Kontrolle durchgeführt. Das fertige Modell wird per Bahn oder Strasse ausgeliefert oder direkt in die BMW Welt gebracht, wo es vom Kunden abgeholt werden kann.

Nach einer kurzen Mittagspause besuchten wir das BMW Museum. Im Museum konnte man die ganze Geschichte von BMW mit all ihren Modellen bewundern. Es war sehr interessant, die laufenden Fortschritte der Fahrzeugtechnik  betrachten zu können und wie sich BMW entwickelt hat.

Nach der BMW Museumsbesichtigung besichtigten wir noch den Olympiapark mit dem Olympiaturm. Das Olympiagelände wurde 1972 für die Olympischen Spiele gebaut. Der Olympiaturm ist 291 Meter hoch, die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 185 Meter. Von der Plattform aus sieht man über ganz München und dessen Umgebung. Aus Spass bastelten wir Papierflieger und schauten, welcher am weitesten flog. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, gingen wir mit dem Lift wieder hinunter und besichtigten noch das Olympiagelände.

Pascal Krummen / Roman Zwahlen

 

 

3. Tag: Donnerstag, 29. August

Am Donnerstagmorgen nahmen wir um 07:15h im Hotel das Frühstück ein. Um 08:30h holte uns Elfriede mit dem Car vor dem Hotel ab. Wir fuhren ca. ½ Stunde nach Dachau zur KZ-Gedenkstätte. Zu Beginn der Führung schauten wir uns einen Film über die Zeit von Adolf Hitler und die Entstehung des KZ in Dachau an. Unsere Begleitperson Emma führte uns durch die ganze Anlage, die früher 10mal grösser war. Unsere Route führte uns vom Versammlungsplatz über die Unterkunftsbaracken bis zum Bunker (ehemaliges Lagergefängnis). Die Führung war sehr interessant und eindrücklich. Die ganzen Zahlen und Geschichten stimmten uns sehr nachdenklich.

Anschliessend fuhren wir nach Schliessheim zur Flugwerft. In einem Biergarten in Schliessheim nahmen wir das Mittagessen ein. Am Nachmittag besuchten wir das Museum der Flugwerft. Wir sahen verschiedene Flugzeuge. So zum Beispiel einen Fieseler Storch, eine Dornier 31 und einen Sikorsky Hubschrauber. Um 16:30h fuhr uns Elfriede mit dem Car wieder zurück nach München ins Hotel. Das Abendessen genossen wir beim Haxnbauer mit einer grossen und knusprigen Haxe.

Jan Wenger / Pascal Friedrich / Lorenz Tschumi

 

 

 

4. Tag: Freitag, 30. August

Am Freitagmorgen früh, kurz nach Mitternacht war in der Hotelbar noch ordentlich Betrieb. Gegen zwei Uhr gingen dann auch die letzten von uns zu Bett und fielen sogleich in einen tiefen Schlaf. Allerdings schliefen ein paar von uns zu gut und kamen mit wenig Verspätung zum Frühstück. Das war weiter nicht so schlimm, denn wir hatten danach eine Stunde Zeit, um unsere Zimmer aufzuräumen und zu packen. Diese grosszügig bemessene „Aufräumstunde“ lud auch zu einem kurzen Nickerchen ein, das die Restmüdigkeit der Nacht bei manchen neutralisierte. Nach dem Packen unternahmen wir  eine Stadtrundfahrt durch München. Auf dem Oberdeck des Doppelstöckers, wurden uns viele interessante Dinge zu verschiedenen Gebäuden und Plätzen erläutert. Beim Marienplatz stiegen wir aus und schauten uns den Viktualienmarkt an. Nach dem individuellen Mittagessen bestiegen wir den St. Peter Kirchturm. Hoch oben über den Dächern genossen wir einen tollen Ausblick. Den restlichen Nachmittag konnten wir in der Stadt einkaufen gehen. Nach dem Einkaufsbummel holten wir unser Gepäck im Hotel ab und gingen zum Hauptbahnhof. Um 16:30h bestiegen wir den Zug Richtung Schweiz. Nach fünfeinhalb Stunden Fahrt kamen wir müde aber glücklich in Bern an.

Es waren tolle Tage in München.

 

Sebastian Aellig / Lukas Rufener / Patrick Moser

 

 

 

 

 

München 2009

München 2005